Was Du nicht willst, das man Dir tu...

 

Das Sprichwort "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu" basiert auf dem alten und global weit verbreiteten Grundsatz der praktischen Ethik, der als 'Goldene Regel' bezeichnet wird. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. tauchte er weltweit in verschiedenen religiösen und philosophischen Schriften (u.a. bei Konfuzius) auf. Er fordert zur Empathie auf und besagt, dass man andere Menschen so behandeln sollte, wie man selbst von ihnen behandelt werden möchte.

 
Zweifelsfrei ist dieser Leitsatz auch in der heutigen Zeit noch immer ein wertvoller Kompass, und Deine Mitmenschen profitieren davon, wenn Du ihm folgst, ihn beherzigst und Dich ihnen gegenüber dementsprechend achtsam verhältst. Wünschst Du Dir ein derartiges Verhalten aber auch von anderen Dir selbst gegenüber, so ist es hilfreich, den Blick nach innen zu richten und das Sprichwort leicht anzupassen: "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füge auch Dir selbst nicht zu."

 

Zitatbild zum Blog über die Umformulierung des Sprichwortes "Was Du nicht willst, das man Dir tu..." von LICHTPUNKT LEBEN Systemische Aufstellungen #Selbstliebe

 

Wir Menschen neigen dazu, mit uns selbst oft kritischer, strenger oder liebloser umzugehen, als wir es jemals bei anderen tun würden. Die Umformulierung dieses Sprichwortes soll daran erinnern, dass achtsames, mitfühlendes Handeln beim Umgang mit uns selbst beginnen muss. Wenn wir uns selbst liebevoller behandeln, strahlen wir mehr Liebe aus und ziehen dementsprechend auch mehr Menschen und Ereignisse an, die auf derselben Frequenz schwingen 💗.