GEDANKEN


 

 

Seit meinem 15. Lebensjahr nutze ich das Schreiben, um meine Gedanken und Gefühle zu ordnen und Erfahrungen zu verarbeiten. Als ich 20 war, erschien im Pro Lyrica Verlag mein erster Gedichtband 'Regenbogen', der mittlerweile etwas überholt ;), und zudem längst vergriffen, ist. Die Veröffentlichung einer weiteren, und diesmal auch wesentlich umfangreicheren, Textsammlung in Buchform war mir bereits seit langer Zeit ein grosses Herzensanliegen, das ich jetzt (11/22) endlich realisiert habe :).

 

'gedanken auf papier' - worte mit und ohne flügel(n)'

ist ab sofort bei epubli und im regulären Buchhandel erhältlich bzw. dort bestellbar. Über den folgenden Link gelangt man direkt zum Buch im epubli-Shop und kann sich dort durch die Beschreibung und die Vorschauseiten einen ersten kleinen Einblick verschaffen:

 

 https://www.epubli.de/.../gedanken-auf-papier.../131545

 

Wer daran interessiert ist und in der näheren Umgebung wohnt, hat alternativ die Möglichkeit, auf direktem Weg bzw. im persönlichen Kontakt an ein Exemplar zu gelangen - einfach bei mir melden ;). Innerhalb der Schweiz bin ich auch gerne bereit, das Buch per Post zu versenden (B-Post +Fr. 7.-, A-Post +Fr. 9.-).

 

Ich freue mich RIESIG :)

 

(Kleines Detail am Rande: Die automatisch zugeteilte ISBN-Nummer ergibt in der Quersumme 7 - meine Lebens- und Lieblingszahl  )

 

 

 

 Diese Unterseite hier entstand bereits lange Zeit vor der Veröffentlichung des Buches und ist somit auch nicht als eigentliche Buchvorschau zu verstehen - zum einen, weil im Buch keine Fotos enthalten sind und zum andern, da ich mich bei der Auswahl hier jeweils speziell für Texte entscheide, die meiner Ansicht nach besonders gut zu meiner energetischen Arbeit passen... Nichtsdestotrotz ;) findet sich ein Grossteil der hier veröffentlichten Gedichte auch im Buch wieder.

 

Ganz unabhängig davon, ob Du 'bloss' die hier veröffentlichen Texte liest oder Dir das Buch gönnst :), freue ich mich, wenn der eine oder andere Gedanke etwas in Dir zu berühren vermag und Du ihn oder er Dich noch etwas weiter träg(s)t...

Triskele by Lichtpunkt Leben by Claudia Honegger, Gedichte, Gedanken, Energiearbeit

(Sämtliche Texte und Bilder unterliegen dem Urheberrecht - Herzlichen Dank <3.)



gedicht rapunzel, aus dem buch gedanken auf papier von claudia honegger


#spiegelung #resonanz #gedicht #selbstfindung #bewusstsein #inneres kind #familienstellen #selbstliebe

 

selbst

du bist
wer stets schon mit mir war
wirst immer bei mir sein
was immer auch geschehen mag
du lässt mich nicht allein

du liebst mich weder für mein tun
noch für meinen schein
du liebst mich stets bedingungslos
einfach für mein sein

nicht immer war ich gut zu dir
 sah oft nicht deinen wert
doch wer das glück im aussen sucht
der wählt für sich das schwert

sei für das jetzt stets unbesorgt
ich achte nun auf dich
denn wenn für dich die sonne scheint
dann lacht sie auch für mich.



schwarzweiss bild einer feder, zum gedicht 'zweierlei' von claudia honegger, lichtpunkt leben, achtsamkeit erfordert liebe

 

zweierlei

 

 es können zwei den selben pfad beschreiten

und dabei dennoch andere wege geh'n

 

ihr blick bestimmt wie tief sie gleiten

die wahrnehmung das, was sie seh'n

 

achtsamkeit erfordert liebe

liebe für das blosse sein

 

wenn der getrieb'ne stehen bliebe

so würde aus dem wasser wein

 

wer achtlos auf die federn tritt

mag schneller sein in seinem schritt

doch fragt man sich, was nimmt er mit.

 



Farbfoto, Sonnenschein im Wald, zu Gedicht heil(ig) von Claudia Honegger, gedanken, Lichtpunkt Leben

 

heil(ig)

 

bedingungslos

deine gastfreundschaft

befreiend

deine offenheit

wertungsfrei

dein zuhören

wortlos

deine weisheit

unantastbar

deine würde

beruhigend

dein sein

grenzenlos

deine liebe

 

danke, wald.

 

 



um die wirklich wichtigen dinge verstehen zu können

müssen wir die ebene des verstandes verlassen.



#gedicht #loslassen #veränderung #prozessarbeit #familienstellen #herbstlaub #vergangenheit #wandlung


#schattentanz #gedicht #dunkelheit #depression #heilung #familienstellen #ritual #ahnenarbeit #trauer #licht


eins

 

entspannt liegt er da
ruhend in sich selbst
er weiss sich aus sonnenstrahlen
funkelnde sterne aufzumalen

atmen
tief durchatmen
alles was ist, einatmen
alles was war, ausatmen

die warme erde unter den füssen spüren
ein leichter luftzug, der den körper sanft umspielt

die natur einatmen
die gedanken ausatmen

er scheint einladend zu flüstern
seine schönheit animiert zum sprung
eintauchen, abtauchen
von ihm umhüllt, getragen
schliesslich eins
blosses sein
eins mit allem

DANKE




Bevor ich dir begegnet bin, wusste ich noch beinahe nichts über dich. Doch irgendwie hast du dich gut angefühlt - so neu und unverbraucht, so spannend und vielversprechend. Die bereits absehbaren, grossen Herausforderungen, vor die du mich stellen würdest, haben mich mehr gereizt als beängstigt. So hatte ich mich auf dich gefreut, mich dir vertrauensvoll geöffnet und dich willkommen geheissen. Du hast mich gleich zu Beginn in deine liebevollen Arme genommen und mich in meiner Zuversicht bestärkt. Nach den ersten Hochgefühlen habe ich weitere Seiten von dir kennengelernt. Du hast mich stark gefordert, aber auch gefördert, hast mir Rätsel aufgegeben, aber auch Lösungen ermöglicht. Du brachtest ein hohes Mass an Eigendynamik mit und mochtest den stetigen Wandel ständig auf's Neue bewiesen sehen. So hast du mich teils auf Wolken gebettet, mich mit Sternschnuppenregen überrascht und mir magische Momente beschert, mich anderntags aus der Sonne geholt und ziemlich unsanft mit dem Schatten konfrontiert, um mir dann wieder einen Stern zu schenken. Teils hast du mich an meine Grenzen gebracht, teils mir darüber hinaus verholfen. Du hast mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, hast nichts ausgelassen. Es wird bald Zeit, Abschied zu nehmen - du gehst nach hinten und ich nach vorne. Ich bin dir dankbar für alles, was ich durch dich erfahren durfte - für das Lichte und das Dunkle. Vieles werde ich gerne behalten, einiges befreit zurücklassen. Ich werde mir dich noch einmal bewusst ansehen und dann sagen „Adieu 2017“.



JA, am Anfang war das JA, LICHTPUNKT LEBEN, SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN


wandel(nd)

 

einst hattest du zu stark gelitten
durch schmerz vom leben abgeschnitten
dich leise zurückgezogen
verwundet davon geflogen

hast dich in sicherheit gebracht
dahin, wo keiner weint und keiner lacht
dort, wo der schnee stets alles dämpft
wo sich erholt, wer müd' gekämpft
dort, wo der nebel wohnt und jeden kleidet
wo schutz erfährt, wer zu sehr leidet.

 

ungezählte jahre zogen ins land
dann reichte ich dir meine hand


dir in der nacht die sterne zeigen
mich bei tag mit dir zur sonne neigen

wir erinnerten uns an alles eins und alles licht
spürten so die irdische getrenntheit nicht
alles duale schien in sich selbst verwoben
die polarität war gänzlich aufgehoben

 

doch als mensch hat nichts hier auf der erde je bestand
das rad dreht sich, alles vergeht, wird zu asche und sand


hier bedingen sich schatten und licht
ohne erleben erfahren wir's nicht

wachstum erfordert den stetigen wandel
bedingungslose akzeptanz, abseits von handel
voller hingabe, synchron mit dem fluss
alles geschieht, exakt wie es muss

teil um teil fügt sich so zurück ins leere volle ganze ein
solange wir mensch sind

müssen, dürfen und sollen wir's sein.




vernünftig ist

wer erkannt hat

wie unvernünftig

vernunft manchmal sein kann.





 

ich mit mir

 

ich befreie mich und nehme mir die lasten ab
ich gebe sie dankend zurück
tausche steine und asche gegen federn und licht

 

ich drehe mich um, richte mein herz nach vorne aus
ich nähre, behüte und beschütze mich
bin mir mutter und vater zugleich

 

ich reinige den spiegel und halte ihn mir vor
ich freue mich über mein staunen

und über meine freude
umarme mich und gehe mit mir hand in hand.



Baum. Foto von Lichtpunkt Leben, Gedicht, leben

leben

 

ein baum

der seine wurzeln tief in die erde treibt

der, fest verankert, selbst bei sturm

gelassen bleibt

 

ein blatt

das, vom wind getragen

durch die landschaft schwebt

das sich, jedem luftzug ergeben, im steten wechsel

senkt und hebt

 

eine raupe

die in ihrem kokon

dem vermeintlichen ende entgegen sieht

die in ihrer dunkelheit zweifelt

weil sie nicht ahnt, wie ihr geschieht

 

ein schmetterling

der, tief berührt, sich selbst entdeckt

der, frisch geschlüpft, freudvoll seine flügel reckt

 

ein bergsee

der durch seine ruhende klarheit besticht

dessen direkte verbindung zur quelle

nichts je unterbricht

 

ein tosendes meer

das seine wellen zum land hin treibt

das, abhängig vom mond, stets in bewegung bleibt

 

 ein baum

der seine äste richtung himmel streckt

der freudig wächst und den nichts schreckt

 

dies alles bin ich

bist du

sind wir

dies und vieles mehr

 

dafür sind wir hier.




selbst-verständlich

 

wo kostbarkeit

als selbstverständlich

missverstanden wird

kostet es sie selbst

verständlicherweise

ihr dasein.



Kombination aus Schwarzweissfoto und Gedicht, zwischen himmel und erde, lichtpunkt leben, gedanken


spiegelung im wasser, weiher im wald, gedicht durchblick von lichtpunkt leben, systemische aufstellungen, familienstellen

 

durchblick

 

was ist real

was projektion

was grünt durchtränkt von leben

was grünt obwohl längst tot

 

was verbirgt sich in der tiefe

wer traut sich auf den grund

 

wer bereit ist, hinzusehen,

dem tut sich wahrheit kund.

 



 

die frage ist nicht

ob jemand ein gutes herz hat

 

jedes herz ist gut

 

die frage ist

ob jemand mit seinem herzen verbunden ist

und im einklang damit handelt.

 



Ich hatte deinen Namen bereits x-fach gehört und ihn auch selbst schon mehrmals erwähnt, war jedoch noch zu sehr mit Vergangenem beschäftigt gewesen, um dich mehr als bloss flüchtig wahrgenommen zu haben. So hattest du von mir jene absolute Aufmerksamkeit, die dir zusteht, noch nicht wirklich bekommen. Dies wollte ich unbedingt nachholen und mich in aller Ruhe mit dir an einen Tisch setzen - nur du und ich - damit wir Gelegenheit hätten, uns kennenzulernen und die uns bevorstehende gemeinsame Zeit zu besprechen.
Du bist meiner Einladung sofort gefolgt und, komplett in Weiss gehüllt, zu unserem Treffen erschienen. Obwohl ich deine Augen hinter dem geheimnisvollen Schleier nicht erkennen konnte, hatte ich den Eindruck, du würdest mich anstrahlen. Unsere Unterhaltung verlief jedoch etwas anders, als von mir gedacht. Auf jede meiner Fragen hast du bloss auf dein mitgebrachtes Geschenk und meine zahlreichen Malutensilien gedeutet. Egal, welches Thema ich auch anstiess, so war deine Antwort stets diesselbe. Allmählich begann ich zu verstehen, und da ich in deiner immer gleichen Geste auch viel Verständnis, Zuspruch und Liebe wahrnahm, breitete sich in mir eine zufriedene Gelassenheit aus. Deine Anwesenheit und dein Verhalten stimmten mich so zusehends freudiger, und ich bemerkte ein zuversichtliches Lächeln auf meinem Gesicht.
Herzlichen Dank für dein wundervolles Geschenk, diese riesige, weisse Leinwand. Nun freue ich mich so richtig darauf, sie Stück für Stück, mit allem, was mir zur Verfügung steht, zu gestalten. Ein paar Skizzen sind bereits vorhanden, sowie die Absicht, auch neue Maltechniken zu erlernen und anzuwenden, einige zusätzliche Farben neu zu entdecken, sie alle mal wild untereinander zu vermischen und so auch konzeptlos Neues entstehen zu lassen...
Ich bin gespannt auf all' die Kreationen und nehme mir vor, fortan jeden einzelnen Bildausschnitt bewusster wahrzunehmen. Willkommen 2019!



held

 

du kennst dein eigen land

dein herz lenkt deine hand

 

du wagst dich raus bei nacht

du hältst bei nebel wacht

 

du forschst bei mauern dahinter

deine geduld übersteht den winter

 

du vertraust dir selbst, stehst für dich ein

du ehrst dein wesen, trägst dein sein

 

deiner furcht schaust du ins angesicht

dein mut weist dir den weg zum licht

 

du behütest das wahre, hältst es rein

beschützt den kern, widerstehst dem schein

 

du bist der held der neuen zeit

deine wurzeln stark, dein herzraum weit.

 

2020/CH-<3




Foto von See, mit kleinem Segelboot am Horizont, Bild zu Gedicht 'elementar' von Claudia Honegger/Lichtpunkt Leben

elementar

 

es wusste es das wasser

in dessen spiegel wir uns fanden

das uns auf seinen wellen trug

und an dessen ufern wir oft standen

 

es wusste es das feuer

das in uns funken streute

uns kraft und mut verlieh

und keine grenzen scheute

 

es wusste es die luft

die den wind um uns tanzen liess

unsere worte zueinander trug

und in unser segel bliess

 

es wusste es die erde

die unsere körper verband

uns in ihrem schoss wiegte

und uns einte auf freiem land

 

es scheint, es wussten's alle

alle ausser dir

vielleicht war es ein irrtum

der elemente, wie von mir.

 

- vielleicht auch bloss ein irrtum

der elemente tief in mir.

 



klar

 

als klar war, dass die erde rund ist

konnte sie keine scheibe mehr sein

 

als klar war, dass der weihnachtsmann eine kostümierung ist

verloren seine worte kraft und schein

 

als klar war, dass erwachsene keine besseren kinder sind

fielen statuen, brachen äste im wind

 

als klar war, dass das glück nicht im aussen zu finden ist

starb die romantik, die vernebelte, wer wir sind

 

als klar war, dass wir alle selbst an unserem drehbuch schreiben

brauchte niemand mehr in einer alten rolle zu verbleiben

 

als die verbundenheit von allem ausser frage stand

verneigte sich der kopf und übergab dem herz das land

 

wer einmal im licht des mondes am offenen feuer lag

kann nicht mehr behaupten, es gäbe bloss den tag.

 

© 2020 Claudia Honegger/Lichtpunkt Leben

 

Vollmond, Foto by Lichtpunkt Leben zu Gedicht 'klar'


 wer sich

zu lebzeiten

immer wieder zu sterben traut

braucht keinen tod mehr zu fürchten. 



Gleichklang, Gedicht von Claudia Honegger/Lichtpunkt Leben, Schwingungen, Herzfrequenzen, Energien


Gedicht revue von LICHTPUNKT LEBEN LEBEN by Claudia Honegger auf Foto von Spinnweben, schwarzweiss


 mit euch

mit euch, die ihr mit dem herzen seht
mit euch, die ihr barfuss über steine geht

mit euch, die ihr die worte hinterfragt
mit euch, die ihr euch in die tiefe wagt
mit euch, deren tränen die erde nähren
mit euch, die ihr bereit seid, um zu klären
mit euch, deren zunge im herzen wohnt
mit euch, die ihr keine wahrheit schont
mit euch, die ihr die schätze der nacht kennt
mit euch, die ihr schwarz und weiss nicht trennt
mit euch, die ihr ohne boot ins wasser geht
mit euch, die ihr staunt, wenn der mond am himmel steht
mit euch, deren worte die hände lenken
mit euch, die ihr gebt, bloss um zu schenken
mit euch, die ihr achtet und nicht richtet
mit euch, die ihr den nebel lichtet
mit euch, die ihr vermögt, unsichtbares zu berühren
mit euch, die ihr raum schafft, hinzuspüren
mit euch, die ihr um die wunden als auch um die wunder wisst
mit euch, die ihr nach innen forscht, wenn ihr vermisst
mit euch, die ihr hoch zu den sternen schaut
mit euch, die ihr euch zu strahlen traut


mit euch, die ihr spürt, dass es weit mehr gibt, als wir sehen
mit und für euch werd' ich weiter gehen.

 

© 2019 Claudia Honegger/Lichtpunkt Leben
 

Ja-Stein, ja-zum-leben, ja-zu-sich-selbst, Symbolstein Lichtpunkt Leben

"UNSERE WAHRE AUFGABE IST ES, GLÜCKLICH ZU SEIN."

Dalai Lama